Autofahrerinnen mit Sehstörungen – was können wir daraus lernen?

Blendung durch den Gegenverkehr, störende Spiegelungen auf einer nassen Straße, müde Augen zu später Stunde – wir alle haben früher oder später mit diesen Problemen zu kämpfen. Solche Sehstörungen treten bei Autofahrern wesentlich häufiger auf. Eine neue Marktforschungsstudie, die von Elke Dobisch Marktforschung, München, Deutschland durchgeführt wurde, belegt tatsächlich, dass über die Hälfte aller Autofahrer aus Deutschland, Spanien und dem Vereinigten Königreich, die im Rahmen der Studie befragt wurden, angaben, am Steuer unter verschiedenen Sehstörungen zu leiden. Nur wenige sprechen jedoch darüber.

 

Über 90 % der Befragten gaben an, dass sie unter den negativen Auswirkungen von Blendungen im Straßenverkehr leiden. Vor allem Frauen fühlen sich bei Nachtfahrten unwohl. Auffallend ist der hohe Anteil derjenigen, die diese Probleme einfach hinnehmen und nichts dagegen tun. Mehr als 40 % gaben an, sie hätten noch nie mit anderen Menschen (einschließlich Augenoptikern) über die Sehstörungen gesprochen, unter denen sie beim Fahren leiden. Im Vereinigten Königreich waren es fast 60 %. Optiker und Augenoptikerfachgeschäfte werden ebenso im Dunkeln gelassen wie alle anderen.

 

Drei Viertel aller Studienteilnehmer, die mit einem Experten über ihre Probleme gesprochen haben, gaben an, selbst die Initiative ergriffen zu haben. Nur 16 % erinnern sich daran, dass ein Augenarzt oder Optiker sie auf mögliche Sehstörungen am Steuer angesprochen hat. Mit 22 % ist dieser Anteil im Vereinigten Königreich am höchsten. Frauen – die sich insgesamt mehr Gedanken über Sehstörungen machen als Männer – sprechen häufiger mit Experten als Männer, und Vielfahrer entscheiden sich häufiger dafür als Gelegenheitsfahrer.

 

Diese niedrigen Prozentsätze belegen die Auffassung, dass hier ein großes Wachstumspotenzial für Optiker verborgen liegt. Die Spezialglas-Technologie dient dazu, Fahrer zu unterstützen – Fahrer, die nicht wissen, dass man etwas gegen ihre Sehstörungen unternehmen kann.

 

Wer wird die Lücke schließen? Werden Sie es tun?

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